Seit geraumer Zeit kann man fast täglich in sämtlichen Medien Meldungen zu diesem Thema lesen, hören und sehen. Manch einem mag es mittlerweile schon zum Hals heraushängen. Eigentlich unverständlich, sind denn unsere Kinder nicht unsere Zukunft.
Ich melde mich hier nicht etwa weil ich selbst oder eines meine
zahlreichen Kinder betroffen wäre, ich habe mich aber sehr intensiv mit
dieser Thematik beschäftigt. In einem anderen Forum gibt es unter meiner
Beteiligung bereits eine überaus kontroverse Diskussion. Hierbei ist es
auffällig wie sekulär unsere Gesellschaft, gerade hier in den
Beitrittsgebieten inzwischen ist. Wie sonst läßt sich die Hetze gegen
die Kirche allgemein sonst erklären?
Ich bin ein religiöser Mensch und diese Verallgemeinerungen stoßen mir
mehr als sauer auf. Dabei gehe ich mit den Meinungen welche eine rasche
Aufklärung der Fälle und deren zügige srafrechtliche Ahndung zum Ziel
haben konform. Aber darauf beschränkt sich eben nicht das Meinungsbild,
es wird sogar gefordert Kirchen als Hort von Abartigkeiten kenntlich zu
machen. Das erinnert mich an übelste Zeiten in der deutschen Geschichte.
Soweit zur Einleitung, sofern dies überhaupt erforderlich war.
Mein Hauptanliegen besteht nun aber darin ausreichend Menschen zu finden
welche sich nicht nur in Blogs oder Foren und als Kommentatoren bei den
Medien zu Wort melden sondern auch bereit sind perönlich auf die
Kirchen und staatlichen Stellen Druck auszuüben um dieses Thema zu einem
Ergebnis zu führen welches den Interessen unserer Kinder einerseits,
denen der bereits existierenden Opfern andererseits sowie den Kirchen
und der Gesellschaft gerecht wird.
Die allgemeine Hetze gegen die Kirche und sogar Gläubige muß ein Ende
haben, runde Tische nutzen da wenig da dort auch nur Vertreter des
Staates und der Kirchen sitzen. Das berechtigte Interesse der Gläubigen
an der Ächtung und Verhinderung solcher Taten kommt hierbei zu kurz.
Es ist leider auch Tatsache das seitens des Papstes und des Apparates im
Vatikan dieses Thema faktisch als nicht existent, und wenn öffentlich
bekannt geworden am liebsten unter die "Rechtssprechung" der Kirche
gestellt werden soll.
In den seltesten Fällen werden Kleriker welche sich schuldig gemacht
haben auch den weltlichen Gerichten "ausgeliefert".
Leider konnte ich als aktives Gemeindemitglied keinen Gläubigen dazu
bewegen meine Idee des offenen Protestes zu unterstützen. Was sind die
Ursachen dafür, mir erschließt sich keine sinnvolle Begründung. Auch die
angesprochenen Personen konnten mir auf mein Nachhaken hin keine
zufriedenstellende Antwort geben. Es kann nicht sein das mit der
Bestrafung bis zum jüngsten Gericht gewartet werden soll. Das
Stillhalten und nicht darüber Redenwollen ist erschütternd, sind die
Kinder nicht des Schutzes wert.
Man kann nun darauf hoffen das es die Eltern erwägen ihre Kinder der
religiösen Bildung entziehen, aber ist das die Lösung?
Für mich kommen solch Überlegungen nicht in Betracht. Das hieße auch die
Kinder von der Gesellschaft fern zu halten, im extremsten Denkprozess
gar keine Kinder mehr zu bekommen.
Soweit zunächst meine Gedanken dazu, ich arbeite bereits daran auch
andere Wege zu finden die Gläubigen und auch andere Menschen der
Gesellschaft zu finden welche bereit sind hier ein Zeichen zu setzen.
Ich hoffe auf rege Beteiligung, eben nicht nur an der Diskussion denn
davon gibt es bereits genügend.

Denn die Lösung kann es nicht sein, Kinder nun allen kirchl. Einrichtungen fernzuhalten.
Steht zu Eurem Glauben, ganz unabhängig des derzeitigen Medienrummels und bezieht Stellung, dass nicht jeder Gläubige ein Täter ist.
Grüße :-)